Regatta Auheim 2017

Auheim 2017Dem Himmel sei Dank! Vor der Regatta hatte es geregnet, geschüttet, gehagelt, gestürmt, gedonnert und geblitzt. Der Mainpegel war um ca. 30cm gestiegen und hatte starke Strömung. Am Donnerstagabend, gegen 18.00 Uhr, waren am Himmel über Großauheim zwei übereinanderliegende Regenbogen zu sehen. Alles wird gut.

Samstag, ca.1 Stunde vor dem ersten Rennen: Im Zielbus saß die Regattalleitung. Andrea Zöger hatte ein gutes Schiedsrichterteam zur Seite. Im Bauwagen „Um/Ab/Nachmeldung“ wurden von den Obleuten die entsprechenden Formulare ausgefüllt, von Werner kontrolliert, in den PC eingegeben und am Brett korrigiert. Im Bauwagen „Waage“ mussten alle Steuerleute ihr Mindestgewicht, und alle Leichtgewichtsruderer ihr max. zulässiges Gewicht prüfen lassen. Den dritten Bauwagen teilten sich die „Startnummern“ und die „Kasse“. Weil es so früh und so kalt und so feucht war hüllten sich die Nummern-Girls in warme Decken. In der Kasse wurde eifrig Geld gezählt. Im Siegerzelt wurden die Radadelchen, Pokale, Riggerschlüssel und roten Warnflaggen sortiert. In der Küche wurde Kaffee gekocht, das Frühstück vorbereitet. Die Biergondel, das Grillzelt und die Kuchentheke öffneten erst im Laufe des Vormittags. Am Start wurde das Seil über den Main gespannt und die Startnachen daran befestigt. Auf der „Rumbalotte“ wurde die Startampel getestet – alles funktioniert – es kann losgehen! Aber dichter Nebel lag auf dem Main.

Der Regattastart wurde um ca. 20 Minuten verschoben. Wegen der starken Strömung hatten die Startnachenbesatzungen Schwierigkeiten die Boote festzuhalten. Auch vielen jungen Ruderern setzte die Strömung stark zu. Die DLRG hatte alle Hände voll zu tun, um die gekenterten Ruderer aus dem Wasser zu fischen und in trockene Decken einzuwickeln. Im Laufe des Tages besserte sich das Wetter, Zuschauer kamen, sogar der Eismann war da. Das letzte Samstagsrennen war der mit Spannung erwartete Stadtachter. Die letzten Jahre hatte Großauheim gewonnen, sie waren eine starke Truppe gewesen. Doch dieses Jahr (wenig Training - immer wechselnde Ruderer - oder einfach nur kein Glück gehabt?) war es anders. Den Stadtachter 2017 gewann die Hassia vor der Möve und den 79ern.

Am Sonntag war schönes Regattawetter. Ab 6.00 Uhr war in der Küche Betrieb und kurz darauf waren alle wieder, vom Zielbus bis zur Startanlage voll im Einsatz. Entspannter und trockener ging es bei der DLRG zu. Ab 10.30 Uhr gab es der Biergondel ein Weisswurstfrühstück mit Brezel und Weissbier. Ab 11.oo Uhr spielte, zwischen Grillzelt und Biergondel, die Hanauer-Jazz-Bigband auf, zur Unterhaltung der Zuschauer und zur musikalischen Begleitung der Ruderer auf den letzten Metern ins Ziel. Auch auf der Terrasse, bei Kaffee und Kuchen, und in der Küche bei Tomaten-, Gurken- und Zwiebelschneiden kamen die Rhytmen gut an. Das letzte Rennen wurde um 15.39 Uhr gestartet.

Danach ging es an der Biergondel so richtig los. Im Grillzelt wurden noch Hamburger, und an der Kuchentheke noch Kaffee und Kuchen verkauft. An der Startanlage, im Zielbus, in den Bauwagen, am Siegersteg und in der Küche begann jetzt das grosse Aufräumen lange bis in die Abendstunden hinein. Die Pritschen, Zelte, Bus und Bauwagen wurden in den nächsten Tagen abgebaut. Im großen und ganzen hat alles geklappt und wir sind zufrieden mit uns, unseren Helfern und der Regatta 2017. Übrigens, 657 Ruderer aus 49 Vereinen und Renngemeinschaften haben teilgnommen und wir haben 3 Rennen gewonnen.

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