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Der Abschluss der Herbstsaison fand auch in diesem Jahr bei den Hessenmeisterschaften in Eschwege statt. Die für Eschwege typischen Wetterkapriolen blieben diesmal weitgehend aus: Lediglich am Samstag sorgte etwas Nebel für besondere Bedingungen, während am Sonntag leichter Wind aufkam.
Den Auftakt machten Viola Wolf und Svea Veit (RG Wetzlar) im U17-Doppelzweier über 1000 Meter. Nach einem dritten Platz im Vorlauf qualifizierten sie sich souverän für das A-Finale. Dort trafen sie auf die hessische Spitze und belegten nach einem guten Rennen am Ende Platz fünf. Im U17-Einer konnte Viola Wolf anschließend ihren Vorlauf gewinnen und sich für das Finale qualifizieren. Nach insgesamt drei Rennen über 1000 Meter reichte die Kraft dort noch für einen starken dritten Platz. Auch Jette Völger sicherte sich im Leichtgewichts-U17-Einer die Bronzemedaille. Katharina Golüke verpasste im Leichtgewichts-Einer der Frauen das Podium trotz eines starken Rennens nur knapp.
Für eine besondere Überraschung sorgte Kasia Heurich: Bei erst ihrer dritten Regatta wurde sie im Einer der 13-jährigen Mädchen Vize-Hessenmeisterin. Nach einer schwierigen ersten Rennhälfte kämpfte sie sich mit einem starken Endspurt noch auf Platz zwei vor. Einen starken Auftritt zeigte auch Luca Herget. Im U19-Einer setzte er den späteren Sieger vom Hanauer RC Hassia über die gesamte Strecke unter Druck und wurde verdienter Vize-Hessenmeister. Damit ging das gesamte Podium an Hanauer Vereine. Im Leichtgewichts-U23-Einer sicherte sich Luca zudem Bronze. Auch im Junior-A-Einer sowie erneut im U23-Leichtgewichts-Einer konnte er am Sonntag jeweils Platz drei erreichen. Matthias Helmer überzeugte ebenfalls an beiden Tagen und fuhr sowohl im Leichtgewichts-Einer der 14-Jährigen über 1000 Meter als auch über die Sprintdistanz von 350 Metern auf einen starken dritten Platz.
Am Sonntag standen die Sprintentscheidungen über 350 Meter auf dem Programm. Viola Wolf und Jette Völger traten diesmal gemeinsam im B-Juniorinnen-Doppelzweier an und belegten nach einem siegreichen Vorlauf im Finale Platz drei. Im Einer wurde Viola ebenfalls Dritte – nur 0,23 Sekunden fehlten ihr zu Platz zwei. Jette Völger konnte dagegen auf ihrer Lieblingsdistanz noch einmal richtig aufdrehen: Mit nur 0,21 Sekunden Rückstand wurde sie Vize-Hessenmeisterin. Für Kasia Heurich verlief der Sonntag weniger glücklich. Nach einem unglücklichen Start geriet sie mehrfach an die Bojen und fand dadurch nicht in ihren Rhythmus. Nach Silber am Vortag musste sie sich diesmal mit Platz vier zufriedengeben. Zusätzliche Erfolge gab es in Renngemeinschaften: Kurzfristig sprang Viola Wolf in einem B-Juniorinnen-Doppelvierer für eine erkrankte Sportlerin aus Limburg ein und gewann die Silbermedaille. Katharina Golüke unterstützte ebenfalls spontan ein Limburger Frauen-Doppelvierer-Team und durfte sich am Ende sogar über den Hessenmeistertitel freuen.
Mit einem Hessenmeistertitel, vier Vize-Hessenmeistertiteln und neun dritten Plätzen kann sich die Bilanz der Möve bei den Hessenmeisterschaften sehen lassen. Damit endet eine erfolgreiche Herbstsaison mit vielen spannenden Rennen, starken Leistungen und jeder Menge Medaillen.


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Man kennt den Bledersee unter einer malerischen Kulisse, strahlender Sonnenschein und spiegelglattes Wasser.
Leider hatte sich der Wettergott in der Woche vertan und schickte jede Menge Dauerregen und Gewitter auf die Regattastrecke. Man hätte denken können man hat genug Kleidung dabei, auch für Schlechtwetter. Aber auf ein so derart schlechtes Wetter war keiner gut vorbereitet. 3x am Tag nass bis auf die Unterhose, sorgte für viele spannende trocknungsversuche in der Unterkunft.
An den Start ging Katharina Golüke von der Möve.
Nicht nur als Steuerfrau heizte sie die Renngemeinschaft aus Frankfurter Germania, Hanauer RG, Crefelder RC, Heidelberger RC, Magdeburger RV, in den verschiedensten Bootsklassen ordentlich ein, nein auch ein spontaner Frauen 8ter blieb nicht vor ihren Steuerkünsten und stimmlicher Magie verschont.
Aber nicht nur als Steuerfrau weiß sie, was sie tut, sondern sie stellte sich auch im Einer der Konkurrenz aus den USA, Großbritannien, Deutschland, usw. Und sicherte sich die 22. Schnellste Zeit gegenüber 69 weiteren Damen aus aller Welt.
Unterm Strich stand am Ende:
Gold im 4+ Altersklasse A/B/C
Gold im 8+ Altersklasse A/B/C
Platz 3 im Frauen 1x A (22. Schnellste Zeit)
Besonders hervorzuheben ist noch die schnellste Zeit der gesamten Regatta im Männer 8ter A in einer Zeit von 2:51 min.
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Nach dem Saisonauftakt in Limburg stand schon das nächste Highlight der Herbstsaison an: die Heimregatta in Großauheim. Auf dem eigenen Gewässer zu gewinnen – was gibt es Besseres? Mit einem gut gefüllten Meldeergebnis, hochmotivierten Helferinnen und Helfern sowie zahlreichen ambitionierten Sportlerinnen und Sportlern bot die diesjährige Regatta beste Voraussetzungen. Für einige unserer Nachwuchsruderer war es zudem die Gelegenheit, auf dem Heimgewässer erste Regattaerfahrungen zu sammeln. So ging Szczepan Lisewski bei den B-Junioren im Einer an den Start. Nachdem er sich am Samstag seinem Gegner von der Hanauer RG noch geschlagen geben musste, konnte er ihn am Sonntag besiegen. Im stark besetzten Rennen zeigte Szczepan eine tolle Leistung.
Den ersten Möve-Sieg der Heimregatta holten Victor Colhoun und Jakob Rastetter (Hanauer RC Hassia) im Männer-Zweier ohne Steuermann. Auch der B-Juniorinnen-Doppelvierer konnte an die Erfolge aus Limburg anknüpfen: Viola Wolf, Jette Völger, Jette Roos, Charlotte Häuser (Limburger Club für Wassersport) und Steuermann Matthias Helmer sicherten sich den Sieg. Weitere Erfolge feierten Bjarne Schäfer im Leichtgewichts-Einer der U23-Männer sowie Matthias Helmer, der sowohl den Leichtgewichts-Einer als auch den schweren Einer der 14-Jährigen gewinnen konnte. Im Leichtgewicht fuhr Matthias dabei sogar die schnellste Zeit des gesamten Rennens.
Auch die Masters sorgten für zahlreiche Siege. Peter Halama, Konstantin Wenzel, Andreas Thiem und Thorsten Jenek (Hanauer RG) gewannen den Masters-Männer-Doppelvierer. Christina Haus und Birgit Wrede sicherten sich gemeinsam mit Katharina Golüke und Wiebke Hanack (Gießener RC Hassia) den Sieg im Masters-Frauen-Doppelvierer – mit fast sechs Sekunden Vorsprung. Andreas Thiem gewann außerdem souverän den Masters-Einer. Im Mixed-Vierer ohne Steuermann überzeugten Konstantin Wenzel, Peter Halama, Christina Haus und Birgit Wrede ebenfalls und ruderten technisch sauber zum Sieg. Auch in den offenen Rennen gab es schnelle Zeiten und spannende Entscheidungen. Victor Colhoun gewann mit dem Hanauer RC Hassia den Männer-Doppelvierer über 500 Meter in starken 1:28,68. Katharina Golüke und Amelie Müller (Hanauer RG) siegten im Frauen-Doppelzweier in 1:42,39.
Besonders knapp wurde es bei Jette Völger: Mit einem starken Endspurt sicherte sie sich im Einer den Sieg mit gerade einmal 0,55 Sekunden Vorsprung. Noch enger ging es für Luca Herget im Junior-A-Einer zu – ihn trennten nur 0,37 Sekunden vom Sieg. Im Mixed-Zweier machten Katharina Golüke und Luca Herget dagegen bereits mit einem starken Start alles klar und fuhren den Sieg nach Hause. Weitere Siege gingen an Kasia Heurich im Mädchen-Einer der 13-Jährigen, Victor Colhoun im Mixed-Vierer, Viola Wolf und Jette Völger im B-Juniorinnen-Zweier, Victor Colhoun und Jonas Hartmann (Mühlheimer RV) im Leichtgewichts-Doppelzweier sowie Nils Fennig im Leichtgewichts-U19-Einer.
Im traditionsreichen Stadtachter erreichte die Möve den zweiten Platz hinter dem Hanauer RC Hassia. Die Hanauer RG belegte Rang drei.



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Am ersten September-Wochenende ist die Herbstsaison offiziell gestartet. Wie in den vergangenen Jahren ging es zur Kurzstreckenregatta nach Limburg auf die Lahn. Mit dabei war wieder eine bunte Mischung aus erfahrenen Regattaruderern und Neulingen – vom Einer bis zum Großboot.
Den Auftakt machte am Samstag Kasia Heurich im Mädchen-Einer der 13-Jährigen. Gleich im ersten Rennen der Regatta sicherte sie sich souverän den Sieg bei ihrem allerersten Start. Auch Marian Dieguez-Laukamp und Ida Pomrehn konnten im Mixed-Zweier einen Sieg feiern. Weitere Erfolge folgten durch Viola Wolf im Juniorinnen-Einer U17, Matthias Helmer bei den 14-jährigen Jungen sowie Victor Colhoun und Luca Herget im U23-Doppelzweier. Luca konnte gemeinsam mit Marian Dieguez-Laukamp außerdem im Männer-Doppelzweier überzeugen. Auch Jette Völger war im Leichtgewichts-U17-Einer erfolgreich. Jette Roos erreichte im U17-Einer einen starken zweiten Platz, während sich Nils Fennig im Leichtgewichts-U19-Einer nur knapp geschlagen geben musste.
Im gesteuerten Doppelvierer der B-Juniorinnen gelang Jette Roos gemeinsam mit Jette Völger, Viola Wolf, Svea Veit (RG Wetzlar) und Steuermann Matthias Helmer die Revanche: Nach Jettes zweitem Platz im Einer konnte sich die Mannschaft deutlich gegen die starken Weilburgerinnen und eine Renngemeinschaft aus Rheinland-Pfalz durchsetzen. Im Leichtgewichts-Männer-Doppelzweier mit gleich drei Möve-Booten belegten Victor Colhoun und Konstantin Wenzel den ersten Platz vor Bjarne Schäfer und Jonas Hartmann (Mühlheimer RV) sowie Jakob Völger und Nils Fennig. Auch im Masters-Doppelzweier war die Möve erfolgreich: Andreas Thiem gewann gemeinsam mit Thorsten Jenek (Hanauer RG) vor dem Vereinsboot mit Peter Halama und Konstantin Wenzel. Für Nataniel Tsvyk war die Regatta im Einer der 11- und 12-Jährigen der erste Wettkampf überhaupt – eine wichtige und spannende erste Regattaerfahrung.
Auch am Sonntag konnten die Möve-Ruderer an die Erfolge des Vortages anknüpfen. Kasia Heurich gewann erneut, ebenso Matthias Helmer sowie Victor Colhoun und Luca Herget im U23-Doppelzweier. Die B-Juniorinnen siegten wieder im gesteuerten Doppelvierer. Besonders spannend wurde es für Nils Fennig: Im Leichtgewichts-U19-Einer setzte er sich mit gerade einmal 0,4 Sekunden Vorsprung gegen seinen Gegner aus Speyer durch. Ebenfalls erfolgreich waren Bjarne Schäfer und Jonas Hartmann (MRV) im Leichtgewichts-Männer-Doppelzweier.
Bei bestem Wetter und ordentlich Rückenwind für die kommenden Regatten der Herbstsaison ging es anschließend zurück nach Großauheim. Der Saisonauftakt macht Lust auf mehr!
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Die Deutschen Junioren- und Jahrgangsmeisterschaften der Altersklassen U17, U19 und U23 fanden vom 25. bis 28. Juni 2026 in Krefeld statt.
Für den Ruderclub Möve Großauheim ging unter anderem Victor Colhoun bei den U23-Athleten an den Start. Der Athlet trat in zwei Bootsklassen an: dem leichten Doppelzweier und dem leichten Achter.
Im leichten Doppelzweier verlief der Wettkampf nicht wie erhofft. Bereits im ersten Rennen des Tages für ihn machte sich die große Hitze bemerkbar. Zwar knüpfte das Boot beim Start zunächst an die starke Leistung der vorherigen Regatten an, konnte das hohe Tempo jedoch nicht über die gesamte Distanz halten. Mit zunehmender Renndauer fehlte der gewohnte Rhythmus, sodass am Ende der vierte Platz hinter zu Buche stand.
Deutlich erfolgreicher verlief der Start im leichten Achter: für den Möve-Ruderer ging es gemeinsam mit Ruderkameraden aus Mülheim an der Ruhr, Mühlheim am Main, Hamburg, Kiel und Minden mit berechtigten Medaillenambitionen ins Rennen. Die Crew zählte bereits im Vorfeld zu den Favoriten.
Nach einer ausgeglichenen Startphase über die ersten 250 Meter der insgesamt 2000m langen Strecke setzte sich das Boot zunehmend von der Konkurrenz ab. Mit einer kontrollierten, aber druckvollen Renngestaltung und klaren Kommandos der Steuerfrau wurde der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut. Das Boot konnte sich bis zur Streckenhälfte um einige Sekunden von den drei gegnerischen Booten absetzen. Im Ziel hieß es dann: Emotionen freien Lauf und pure Freude! Die Mannschaft um den Möve-Ruderer dürfte sich über einen deutlichen Sieg freuen und damit zum Deutschen Meister im leichten U23 Achter 2026 küren.



